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    Psychotherapie:

    Einzeltherapie: (Kostenübernahme durch Krankenkassen)

  • Wenn wichtige Lebensziele nicht verwirklicht werden können und Sie
    darunter leiden
  • Bei wiederkehrenden und anhaltend belastenden depressiven
    Verstimmungen, Ängsten, Verunsicherungen oder anderen unangenehmen
    Gefühlen
  • Bei ähnlichen, sich wiederholenden Problemkonstellationen und /
    oder Handlungsmustern
  • Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, z.B. nach Trennung,
    Verlusterfahrungen oder traumatischen Ereignissen
  • Wenn bei körperlichen Erkrankungen auch die Seele darunter leidet
  • Wenn Sie wissen, dass Sie selbst etwas verändern möchten
  •  

    Psychotherapie ist eine Hilfestellung im Umgang mit ganz konkreten
    Schwierigkeiten. Es geht darum, dazuzulernen, neues zu wagen, Zugang
    zu alten und neuen Gefühlen zu bekommen, Grenzen anzuerkennen,
    Vergebliches loszulassen und vorhandene Möglichkeiten zu ergreifen.
    Ausgangspunkt und Richtschnur der gemeinsamen Arbeit ist Ihr Anliegen.
    Für dieses Anliegen erarbeiten wir gemeinsam konkrete Schritte, mit denen
    Sie in Ihrem Alltag Erfahrungen sammeln, die wir wiederum gemeinsam auswerten.
    Oft – nicht immer – ist es hilfreich, die eigene Geschichte besser kennen zu lernen,
    um zu erkennen, welche in ihr wurzelnden Gefühle und Einstellungen aktuell noch
    zutreffend und stärkend sind bzw. welche mich an der Erreichung meiner Ziele hindern.
    Ziel ist es, das Vertrauen in die eigenen Bewältigungsfähigkeiten zu stärken.

    Dauer einer Therapie:

    Es gibt keine allgemeine Aussage über die Dauer einer Psychotherapie.
    Sie ist immer ein ganz individueller Prozess, der in einem individuell
    abgestimmten Zeitrahmen stattfindet. Für die Psychotherapie gilt, was für
    jedes andere Heilmittel gilt: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
    Manchmal bedarf es dazu weniger Stunden in einem kurzen Zeitraum,
    oft geht es um eine längere Bewegung in der Zeit, damit sich
    Veränderungen stabil entwickeln können, neue Verhaltensweisen
    zur Verfügung stehen. Die Zeit zwischen den Kontakten ist mindestens
    so wichtig wie die Kontakte selbst, denn in ihr werden neue
    Schritte ausprobiert, wichtige Erfahrungen gemacht, die wieder in die
    Therapie eingebracht werden. Allgemein lässt sich sagen, dass
    eine von der Krankenkasse finanzierte Verhaltenstherapie
    mindestens 25, maximal 60, in Ausnahmefällen 80 Sitzungen vorsieht.
    Zu Beginn einer Psychotherapie finden in der Regel wöchentliche
    oder 14tägige Kontakte statt.